Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt als Aspekt von Inklusion

Geschlecht und Sexualität sind Dimensionen von Vielfalt. In einem erweiterten Inklusionsverständnis gehören sie somit auch zum Handlungsfeld für die inklusive pädagogische Praxis und sind wichtiger Bestandteil für die Realisierung von Inklusion.

Heute nahm ich an einer Fortbildung von QUEERFORMAT zum Thema teil.

Im Folgenden möchte ich kurz einige Inhalte daraus nennen.

Geschlecht meint zum Einen “sex” – also das biologische Geschlecht und zum Anderen “gender” – das soziale/kulturelle Geschlecht. Unter sexueller Vielfalt ist die Vielfalt von Lebensformen, sexuellen Orientierungen, Geschlechtsidentitäten und Geschlechterinszenierungen zu verstehen. Zur sexuellen Identität gehört das biologische Geschlecht, das psychische Geschlecht, das soziale Geschlecht und sie sexuelle Orientierung.

Für die Praxis ist es wichtig, das Thema im Leitbild, Konzept und in der Pädagogik zu verankern, aber auch bei stattfindender Diskriminierung zu intervenieren.

Das bedeutet auch, dass die eigene Arbeit und die eigenen Angebote daraufhin reflektiert werden müssen, inwieweit Menschen aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung ausgrenzt, diskriminiert werden.

Auf der Website von QUEERFORMAT gibt es eine Menge an Materialien für den Bereich Kinder- und Jugendhilfe und Materialien für den Bereich Schule und viele weitere Informationen und Tipps zum Thema geschlechtliche und sexuelle Vielfalt.

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