Zum aktuellen Stand der Umsetzung der UN-Konvention

Wie ich schon in einem früheren Beitrag geschrieben habe, wurde die Bundesrepublik Deutschland Ende März daraufhin überprüft, inwieweit die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen inzwischen umgesetzt wurden.

Im Deutschlandfunk gab es zu diesem Anlass am 28.03. einen längeren Beitrag mit einer Diskussion von mehreren Expert_innen zum Thema.

Den Link zu dem Audiobeitrag mit dem Titel “Note Mangelhaft. Was läuft schief bei der Umsetzung der Inklusion in Deutschland?” gibt es hier.

An der Diskussion, an der auch Hörer_innen teilnehmen konnten, waren Dr. Valentin Aichele (Deutsches Institut für Menschenrechte), Eva-Maria Thoms (mittendrin e.V.) und Prof. Dr. Ulrich Heimlich (Ludwig-Maximilians-Universität München) beteiligt.

Im Kern der Diskussion ging es um den Stand der Umsetzung, mit dem Schwerpunkt Schule und der Frage, wie Inklusion in einem föderalen System, wie dem der Bundesrepublik Deutschland umgesetzt werden kann. Des Weiteren wurde über die zukünftige Rolle und Aufgaben von Förderzentren und Sonderpädagog_innen diskutiert.  Ebenso ging es um die Frage der Unterrichtsgestaltung  in Zeiten der Inklusion. Dieses Themenfeld konnte allerdings aus Zeitgründen nur angerissen werden.

Neben den allgemeinen Informationen ist sicherlich der letzte Punkt auch für die Jugendhilfe interessant. Denn auch hier stellt sich die Frage, wie der inklusive Anspruch in der Arbeit mit Gruppen realisiert werden kann.

Für den 10. April werden die Empfehlungen des UN-Fachausschusses erwartet. Inwieweit sie für die Jugendhilfe hilfreich und richtungsweisend sind, bleibt abzuwarten. Für den Bereich Schule sind die Erwartungen an die Empfehlungen wohl recht groß.

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